Rechtliches

Begriffe des Asylrechts

In einem ersten Schritt findet, soweit noch nicht erfolgt, eine „Registrierung“ statt. Hier werden die persönlichen Daten festgehalten.

„Antragsverfahren“ nennt man den Zeitraum zwischen Asylantrag und Anerkennung bzw. Ablehnung.

„Asylbewerber“ werden Personen genannt, die in Deutschland Asyl beantragen. Ihr Aufenthalt ist bis zur Entscheidung über den Antrag gestattet.

Es besteht die Verpflichtung, in der zugeteilten Gemeinde zu wohnen.

Es besteht ein Arbeitsverbot für 3 Monate ab der Antragstellung, danach für 12 Monate ein „nachrangiger Zugang“, für die folgenden 33 Monate ist eine Arbeitserlaubnis durch die Ausländerbehörde erforderlich.

Eine Berufsausbildung ist nach drei Monaten ohne Zustimmung der Ausländerbehörde zulässig! Mit dem Beginn der Ausbildung kann die Ausländerbehörde eine Duldung für 1 Jahr aussprechen.

Medizinisch besteht ein Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen (Grippe) und den Untersuchungen für Kinder U1 bis U9 und eine medizinische Notfallversorgung.

„Asylberechtigte“ werden Personen genannt, deren Antrag geprüft wurde und welche anerkannt wurden. Sie haben eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland für die Dauer von 3 Jahren.

Sie haben freie Wohnsitzwahl in Deutschland.
Sie haben unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt.

Es besteht ein Anspruch auf Sozialleistungen und einen Intregrationskurs sowie Fa-miliennachzug (der Kernfamilie).

Nach dem Ablauf der 3 Jahr kann eine „Niederlassungserlaubnis“ beantragt werden.

Die gesetzlichen Regelungen finden Sie unter http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/gesetzgebung.php